Gemeinde Altheim

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Biber vor dem Rathaus

Biber vor dem Rathaus
Biber vor dem Rathaus

Der Biber als Altheimer Wappentier ziert die Grünfläche vor dem Rathaus in Altheim und grüßt die vorbeifahrenden Autofahrer (Professor Josef Henselmann)

Storchenbrunnen vor dem Rathaus

Storchenbrunnen vor dem Rathaus
Storchenbrunnen

Brunnen aus Gauinger Marmor gehauen mit Säule, die das Nest aus Stein mit Storch und Jungstorch trägt. Geschenk von Landrat a.D. Wilfried Steuer aus Mitteln der OEW zur Rathauseinweihung (Professor Josef Henselmann - 1981)

Mariensäule im Bürgergarten

Mariensäule im Bürgergarten
Mariensäule

4,50 m hohe Granitsäule mit Marienstatue im Bürgergarten beim Rathaus (Professor Josef Henselmann - 1982)

Bremer Stadtmusikanten

Bremer Stadtmusikanten
Bremer Stadtmusikanten

Bremer Stadtmusikanten aus Bronze (Esel, Hund, Katze und Hahn) vor dem neuen Grundschulge-bäude in Altheim (Dr. Josef Alexander Henselmann - 1992)

Wetterhahn

Wetterhahn
Wetterhahn

Wetterhahn auf dem Dach der neuen Grundschule in Altheim (Karl Schlecht - 1992)

Goldesel

Goldesel
Goldesel

Der Goldesel vor der Filiale der Kreissparkasse in Altheim verspricht Wohlstand. Aufgestellt anläßlich der Eheschließung des Künstlers in Altheim (Dr. Josef Alexander Henselmann - 1993)

Hl. St. Martin mit Gänsen

Hl. St. Martin mit Gänsen
Hl. St. Martin mit Gänsen

Auf dem Kirchplatz in Altheim (Professor Josef Henselmann - 1986)

Johannesbrunnen

Johannesbrunnen
Johannesbrunnen

Platz vor dem Pfarrgemeindehaus St. Martin (Professor Pater Ivo Schaible - 1986)

Auferstehungschristus

Auferstehungschristus
Auferstehungschristus

Bei der Leichenhalle in Altheim (Professor Pater Ivo Schaible - 1986)

Hl. Christophorus

Hl. Christophorus
Hl. Christophorus

Am Ortseingang Altheim von Andelfingen kommend. Aufgestellt anlässlich der Verabschiedung von Bürgermeister Karl Wolf am 30.06.2000 (Dr. Josef Alexander Henselmann - 2000)

Feldkreuze und Bildstöcke

Feldkreuze und Bildstöcke
Feldkreuze und Bildstöcke

Die insgesamt 41 Kreuze und Bildstöcke auf den Fluren von Altheim, Heiligkreuztal und Waldhausen, vor Jahrzehnten oder erst in jüngerer Zeit aufgestellt, laden zum Betrachten und Verweilen oder auch zum Gebet ein. (Karte ist bei der Gemeindeverwaltung erhältlich).

Weiheranlage in Heiligkreuztal

Weiheranlage in Heiligkreuztal
Weiheranlage in Heiligkreuztal

Kloster Heiligkreuztal mit Münster St. Anna und Museum Bruderkirche

Ehemalige Klosteranlage der Zisterzienserinnen, heute Bildungsstätte der Stefanus-Gemeinschaft e.V.

Herzstück der Klosteranlage ist das Münster mit einem Chorfenster von prachtvoller Farbigkeit (um 1312), der berühmten "Christus-Johannes-Minne" (um 1310), dem kreuztragenden Christus von Hans Multscher (um 1460), der Schmerzensmutter mit dem "Trostengel" und spätgotischen Fresken des Meisters von Messkirch. Sehenswürdigkeiten im Klausurgebäude und Äbtissinnengebäude: Kreuzgang mit spätgotischen und barocken Wandgemälden, Gewölbe mit Floraornamenten (um 1530), wertvolle Schluss- und Konsolsteine, Grablegen, Epitaph der Äbtissin Veronika von Rietheim, romanische Rundbogenfenster zum Kapitelsaal, spätgotische Refektorien, Zellen der Ordensfrauen, erneuerte Stucksäle.

Ehemalige Klosteranlage der Zisterzienserinnen, heute Bildungsstätte der Stefanus-Gemeinschaft e.V.

 

 

 

Herzstück der Klosteranlage ist das Münster mit einem Chorfenster von prachtvoller Farbigkeit (um 1312), der berühmten "Christus-Johannes-Minne" (um 1310), dem kreuztragenden Christus von Hans Multscher (um 1460), der Schmerzensmutter mit dem "Trostengel" und spätgotischen Fresken des Meisters von Messkirch. Sehenswürdigkeiten im Klausurgebäude und Äbtissinnengebäude: Kreuzgang mit spätgotischen und barocken Wandgemälden, Gewölbe mit Floraornamenten (um 1530), wertvolle Schluss- und Konsolsteine, Grablegen, Epitaph der Äbtissin Veronika von Rietheim, romanische Rundbogenfenster zum Kapitelsaal, spätgotische Refektorien, Zellen der Ordensfrauen, erneuerte Stucksäle.

 

 

 

 

  • Kunstausstellungen im Kornhaus: Kunst der Makonde - Erlesene Werke aus der Sammlung dr H.E. und M. Aurnhammer
  • Erdgeschoss des Äbtissinnengebäudes: Galerie der Oberschwäbischen Elektrizitätswerke (OEW) mit Plastiken und Bildern der Gegenwart
  • Empore der Eingangshalle: moderner Kreuzweg von Michael Blum
  • Obergeschoss der Eingangshalle: Bilder von Joseph Kneer
  • Museum Bruderkirche mit sakralen Gegenständen

 

 

 

Führungen durch die Gesamtanlage und die Museen nach Vereinbarung. Darüber hinaus: Gottesdienste, Gebetszeiten, Meditationen

Klosteranlage
Klosteranlage
  • Kunstausstellungen im Kornhaus: Kunst der Makonde - Erlesene Werke aus der Sammlung dr H.E. und M. Aurnhammer   
  • Erdgeschoss des Äbtissinnengebäudes: Galerie der Oberschwäbischen Elektrizitätswerke (OEW) mit Plastiken und Bildern der Gegenwart
  • Empore der Eingangshalle: moderner Kreuzweg von Michael Blum 
  • Obergeschoss der Eingangshalle: Bilder von Joseph Kneer
  • Museum Bruderkirche mit sakralen Gegenstände

Führungen durch die Gesamtanlage und die Museen nach Vereinbarung. Darüber hinaus: Gottesdienste, Gebetszeiten, Meditationen. 

St. Anna Brunnen Heiligkreuztal

Annabrunnen
Annabrunnen

Anna-Selbdritt-Gruppe auf dem Brunnen vor dem ehemaligen Rathaus in Heiligkreuztal (Professor Josef Henselmann - 1985)

Brunnentrog in Heiligkreuztal

Brunnentrog
Brunnentrog

Brunnentrog von 1860 aus Schloss Schwendi, die Brunnensäule ist dem Original aus 1870 nachgegossen.

Gänsebrunnen

Gänsebrunnen
Gänsebrunnen

Gänsebrunnen mit Fuchs am "Waalweg" in Heiligkreuztal (Gerold Jäggle - 1988/1993)

Friedensengel

Friedensengel
Friedensengel

Friedenengel vor der Leichenhalle in Heiligkreuztal (Dr. Josef Alexander Henselmann - 1993)

Oswaldbrunnen

Oswaldbrunnen
Oswaldbrunnen

Figur auf der Brunnenanlage vor der Oswaldkapelle in Waldhausen (Professor Pater Ivo Schaible).
Neben der Oswaldkapelle in Waldhausen steht ein bayrischer Oberflurhydrant der zur Brunnensäule umfunktioniert wurde. Der Trog ist auch aus Bayern.

Wendelinusbrunnen in Waldhausen

Wendelinusbrunnen
Wendelinusbrunnen

Brunnenanlage vor dem ehemaligen Rathaus in Waldhausen (Professor Josef Henselmann - 1984)

Oswaldkapelle Waldhausen

Außenansicht
Außenansicht
Innenansicht
Innenansicht

Das Altheimer Hungertuch

Der 1977 verstorbene Restaurator Hans-Peter Kneer aus Munderkingen fand im Sommer 1960 anläßlich der Restaurierung der Altheimer Pfarrkirche hinter dem Gemälde des Hochaltars ein Stück alte Leinwand mit spätgotischer Malerei. Die Leinwand war offenbar als Schutz gegen die Feuchtigkeit der Wand hinter der Rückseite des Spieglerschen Altargemäldes befestigt worden. Als man die Bilder der Seitenaltäre herausnahm, ergab sich der gleiche Befund. So erhielt man drei Stücke einer einst gewaltsam zerteilten Leinwand, die sich aneinanderlegen ließen. Trotz des beklagenswerten Zustandes und der starken Verschmutzung ließ sich ein bildlicher Zusammenhang erkennen: Zehn Bildfelder ordnen sich zu zweiübereinanderliegenden Reihen von je fünf Feldern:

I Adam unter dem Baum des Lebens
II Eva reicht den Apfel
III Vertreibung aus dem Paradies
IV Adam gräbt und Eva spinnt
V Verkündigung an Maria
VI Anbetung des Kindes durch Maria und Josef 
VII Beschneidung 
VIII Anbetung durch die hl. drei Könige 
IX Kindermord
X Flucht nach Ägypten

Die Farben sind stark eingezogen; sie erinnern an die matte, verschleierte Farbigkeit aufgedeckter Wandmalereien. An einigen Stellen ist die Leinwand mit einem Fett durchtränkt. Diese Stellen erscheinen dunkler als die übrige Malerei, die ursprüngliche Sattheit und Leuchtkraft der Farben ist an diesen Stellen am ehesten zu erahnen. Kunstsachverständige vermuten, dass es sich bei dem Fund nur um ein Drittel eines Hungertuches handelt, also um ein sogenanntes Fragment. Das ganze Tuch würde demzufolge aus sechs Reihen zu je fünf Bildern bestanden haben. Die ursprüngliche Größe des Tuches wird auf 6,20 m x 8,50 m geschätzt. Ein Hungertuch oder Fastenvelum, auch Palmtuch genannt, ist ein Vorhang, welcher während der Fasten-und Passionszeit vor dem Altar angebracht wurde. Der liturgische Zweck dieser Verhüllung des Altars und der heiligen Messhandlung war, dem Bußcharakter der Fastenzeit Ausdruck zu verleihen, die Gläubigen an die Sündhaftigkeit der Menschen zu mahnen und zu bußfertiger Besinnung anzuhalten. In Deutschland war der Brauch, den Altar während der Fastenzeit den Blicken der Gläubigen zu entziehen, gegen Ende des 15. Jahrhunderts weit verbreitet. Veränderte liturgische Auffassungen brachten dann den Gebrauch der Hungertücher seit dem Ausgang des Mittelalters wieder zum Verschwinden. Der Maler des Altheimer Hungertuches ist nicht bekannt - Kunstexperten suchen ihn im "Ulmer Kreis". Er lebte vermutlich um die Wende vom 15. zum 16. Jahrhundert.

Das Hungertuch entstand schätzungsweise kurz nach 1500. Es wird als wichtiges Zeugnis schwäbischer Malerei angesehen.

Das Altheimer Hungertuch hing früher während der Fastenzeit vor dem Hochaltar im Chorraum unserer Kirche. In der heutigen, 1744 umgestalteten und barockisierten Pfarrkirche kann man sich das spätgotische Tuch kaum mehr vorstellen, ohne einen empfindlichen Stilbruch zu begehen. Deshalb musste für dieses Kunstwerk auch eigens ein Raum geschaffen werden. Die Pfarrscheuer bot sich für den Ausbau eines Ausstellungsraumes geradezu an.

Das Fragment des Altheimer Hungertuches wurde von Hans-Peter Kneer, der es bei der Kirchenrenovierung fand, in den Werkstätten des Bayerischen Landesamtes für Denkmalpflege in München restauriert. Der Restaurator verstand es in hervorragender Weise, die vorhandene Substanz der wertvollen Malerei zu erhalten. Die einzelnen Teile des Tuches wurden auf eine Leinenbahn geklebt. Auf jegliche Retusche wurde verzichtet. Lediglich die teilweise unterbrochenen, gemalten Rahmenleisten der Bildfelder wurden farbig ergänzt. Das spätgotische Hungertuch ist uns so unverändert erhalten geblieben. Obwohl nur fünf der zehn Bildfelder auch nach der Restaurierung die bildlichen Darstellungen ohne Schwierigkeiten erkennen lassen, die Farben verblasst und teilweise abgeblättert sind, stellt das Fragment des Altheimer Hungertuches eine Kostbarkeit von hohem kunstgeschichtlichen Rang dar, denn gotische Malereien auf Leinwand sind in unserer Zeit nur noch sehr vereinzelt vorhanden.

Besichtigungen sind nach Vereinbarungen möglich.
Kontakt:
Pfarrbüro Altheim
Pfarrgasse 1
88499 Altheim
Tel.: 07371 / 8474
E-Mail schreiben

Pfarrkirche St. Martin

"Unter den vielen schönen Landkirchen des Oberlandes nimmt die Kirche in Altheim durch ihre eigenartige Architektur, durch ihre originelle Innenausstattung, durch ihren Reichtum einen hervorragenden Platz ein und es ist keine Phrase, wenn wir sie zu den schönsten Kirchen rechnen" so ein Zitat von Pfarrer Schöninger, Haslach (1914).

Schon von weitem erkennt man Altheim am mächtigen dreigeschossigen Turm der Martinskirche mit seinen vier Giebeln, den Spitzbogenfenstern und dem Dachreiter mit dem österreichischen Doppeladler und dem lothringischen Kreuz. Wurde die Kirche auch erst 1486 geweiht und trägt der Turm die Jahreszahl 1493 als Jahr der Fertigstellung, so weist zumindest das untere Stockwerk auf eine frühere Kirche hin. Schon 1318 wird die Altheimer Kirche in einer Urkunde als Mutterkirche von Riedlingen erwähnt. 1908 bis 1911 wurde die spätgotische Kirche durch ein Querhaus und zwei Anbauten, die den Turm einbeziehen, erweitert. Von der gotischen Anlage sind neben dem Turm nur noch der Chor und die Sakristei (eine ehemalige Kapelle) erhalten geblieben.

Der an der Chorostwand aufgestellte Ölberg mit seinen spätgotischen Figuren stammt aus der 1839 abgebrochenen Michaelskapelle, die im nördlichen Kirchhof stand. Über dem Ölberg wurde von Bildhauer Gabriel Lämmle aus Riedlingen 1910 ein großes Kruzifix und eine Maria Magdalena geschaffen. Das Hauptportal ist ein modernes Bronzeportal von Professor Pater Ivo Schaible, München.

Der Innenraum ist spätbarock. Die einschiffige flachgedeckte Saalkirche, der einjochige Chor mit Spiegelgewölbe und Stichkappen und der 1911 fertiggestellte Anbau mit seiner Empore bilden architektonisch und dekorativ eine Einheit. Zwischen 1744 und 1750 wurde die gotische Kirche barockisiert. Die Altheimer haben sich die barocke Ausstattung sehr viel kosten lassen. Sie verpflichteten zwei der bekanntesten Künstler dieser Zeit in unserem Raum, den Stukkateur und Bildhauer Josef Anton Feuchtmayer (1696-1770) und den Maler Franz Josef Spiegler (1691 - 1756).

Besonders zu erwähnen ist das barocke Chorgestühl sowie die Stand- und Deckenleuchten aus Messing mit passenden Gläsern im Stile des Barock. Acht Glocken läuten am Sonntag zum Gottesdienst.

Sonnenuhr an der Grundschule

Sonnenuhr
Sonnenuhr

Wer heutzutage die Zeit von der Sonnenuhr abliest, wird automatisch seinen Blick auf die vielleicht funkgesteuerte Armbanduhr richten. Dann folgt die Entscheidung: Die Sonnenuhr geht richtig oder nicht richtig. Schon falsch, die Sonnenuhr hat ihre eigene Zeit. Wie diese Zeit im Verhältnis zu unserer Normalzeit steht, das soll diese Abhandlung aufzeigen, die Martin Bernhardt aus Freudenstadt verfasst hat. Er berechnete die Sonnenuhr für Altheim.

Welches ist nun die w a h r e Z e i t?

Ist es die Zeit, die die Räderuhr angibt, wobei man die Uhr dahin getrimmt hat, dass sie den Tag in möglichst gleich lange Stücke zerhackt? Oder ist es die Zeit, die die Sonnenuhr angibt, auch wenn wir wissen, dass die Sonne manchmal schneller und manchmal langsamer läuft? Darüber nachzudenken will uns der Spruch von Prof. Schumacher ermuntern:

Die Sonnenuhr geht immer richtig, die Räderuhr nimmt man zu wichtig.

Karl-Wolf-Steg über die Donau

Karl-Wolf-Steg
Karl-Wolf-Steg

Im Jahre 1992 ist es gelungen, den 1945 gesprengten Fußgängersteg über die Donau zu erneuern und durch eine gespannte Bogenkonstruktion in Holzbauweise zu ersetzen. Fußgänger- und Radfahrern ermöglicht die Brücke zwischen der Gemeinde Altheim und dem Teilort Neufra der Stadt Riedlingen wunderschöne Ausflüge und Touren. Im Jahr 2013 wurde der Steg dem nach dem langjährigen Bürgermeister der Gemeinde Altheim, Karl Wolf, benannt. Dank dem Karl-Wolf-Steg ist Altheim in den Donauradwanderweg eingebunden. Ein hervorragend ausgebautes Feldwegenetz lädt zu Radtouren und zum Inline-Skaten ein.

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